Streaming Dienste im Test
  • Redakteur: lo
  • Veröffentlicht: 06.05.2015
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Streaming Dienste im Test


Streaming Dienste im Test
Amazon Prime

Streaming Angebote boomen derzeit. Der Trend geht weg von fremdbestimmter Programmgestaltung und hin zu jederzeit abrufbaren Inhalten. Wie immer startete dieser Trend zum TV-on-demand in den USA mit Vorreitern wie Netflix und Hulu und schwappt nun endgültig nach Deutschland über. Streaming wird mehr und mehr aus der schmuddeligen Grauzone des Internets (Kino.to und Konsorten) ans Licht geholt und mittlerweile gibt es auch hier eine relativ große Bandbreite an legalen Streaming Diensten. Wir nehmen uns nacheinander die drei derzeitigen Branchenführer Maxdome, Watchever und Amazon Prime vor und veröffentlichen wöchentlich unsere Testberichte, in denen wir wie immer Wertungen, Kaufempfehlungen und möglicherweise den ein oder anderen Award vergeben.

Alles auf einen Blick

Abo-Preis: rund 4€ im Monat (2€ für Studenten), Einzelpreise für aktuelle Filme  
Umfang: (ältere) Filme und Serien im Abo, aktuellere Filme/Serien als Einzelabruf ab DVD Start, Prime Mitgliedschaft bei Amazon im Abo inbegriffen
Unterstützte Geräte: SmartTVs, Konsolen, PC, iPhone, Tablets (Nur iPad und Kindle)
Wertung: 84%

Amazon Prime: Der Preis-Leistungs-Sieger. Kampfpreis und umfangreiches Angebot

Preis und Angebot

Amazon tritt mit einem Kampfpreis gegen die Konkurrenz an, was diese schon dazu veranlasst hat, ihrerseits die Preise zu senken (Maxdome hat mittlerweile den Abopreis halbiert). Dennoch ist Amazon Prime mit 4€ pro Monat (als Student sogar nur die Hälfte) immer noch ganz klar der günstigste Streaming Dienst auf dem Markt.

Startbildschirm Amazon Prime
Die Frage ist natürlich, ob man deshalb Abstriche beim Angebot hinnehmen muss. Die Antwort auf diese Frage ist jedoch ganz klar: Nein! Im Vergleich zu Maxdome ist das Angebot der im Abo kostenlos enthaltenen Filme umfangreicher (insbesondere bei Filmklassikern), Watchever hingegen bietet im Abo ein etwas breiteres Angebot (Hierbei kommt es natürlich immer auf die Präferenzen an, unsere demnächst erscheinende Tabellenübersicht soll dabei als kleine Entscheidungshilfe dienen). Leider ist die Kostenstruktur etwas unübersichtlich. Es dauert einige Zeit bis man verstanden hat, welche Filme im Abo inbegriffen sind (Tipp: Die mit dem winzigen Prime Zeichen in der Ecke), und welche Filme etwas kosten werden.
Durch die Anbindung an Amazons schon bestehenden Video-on-Demand Dienst LoveFilm (neuer Name: Amazon Instant Video) hat Prime allerdings das umfangreichste und vor allem auch aktuellste Angebot an neuen Filmen und Serien vorzuweisen (allerdings nur gegen Zusatzkosten). Beinahe jeder Blockbuster ist direkt nach DVD/BluRay-Start kostenpflichtig abrufbar.


 


  • Von: lo am 06.05.2015




 

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