F.A.Q.
1. Muss ein Radiator vor dem Einbau gereinigt werden?2. Sollte der Radiator intern oder extern verbaut werden?
3. Benötige ich beim Betrieb einer WaKü Wärmeleitpaste?
4. Verschlechtern Winkel, Schlauchverbinder, T-Stücke und Kupplungen nicht die...
5. Erhöhen nicht viele zusätzliche Elemente im Kreislauf das Risiko eines Lecks?
6. Sollten die Lüfter am Radiator saugend oder blasend montiert werden?
7. Ist es sinnvoll Kühlkörper parallel in die Verschlauchung einzubinden?
8. In welcher Reihenfolge sollten die vorhandenen Komponenten gekühlt werden?
9. Kann die Pumpe im inneren des Pc's untergebracht werden?
10. Wo ist die Saugseite an der Eheimpumpe (bzw. an baugleichen Modellen) zu finden?
11. Wie kann ich die Temperatur des Kühlwassers messen?
12. Welche Zusätze sollte ich in die Kühlflüssigkeit geben?
13. Ich habe meinen Ausgleichsbehälter in die Front eingebaut, wie befülle ich jetzt mein...
14. Ist es nötig die Anschlüsse an den Komponenten nochmals abzudichten?
15. In welcher Lage kann ich die Pumpe verbauen?
16. Kann ich den Schlauch nach entfernen von einem Anschluss gleich wieder verwenden?
17. Der Biegeradius des Schlauches ist zu groß. Gibt es eine Möglichkeit ihn zu verringern?
18. Womit kann man am besten einen Schlauch schneiden, worauf ist zu achten?
19. Benötige ich einen (Kupfer) Spacer?
20. Es gibt nicht nur Kupfer, sondern auch Silber oder Aluminium Spacer. Macht das...
21. Ist die Arctic Silver II oder III aufgrund ihrer „groben“ Struktur schlechter für...
Grundsätzlich nicht mehr. Aufgrund neuerer Fertigungstechniken ist es nicht mehr nötig einen Radiator vor Inbetriebnahme zu reinigen. Wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, kann vor Befüllen des Systems den Radiator mit Seifenwasser durchspülen.
Wenn möglich extern, wobei es schon reicht, wenn die mit Lüftern bestückte Seite des Radiators an offener Stelle im Gehäuse montiert wird.
Ja, unbedingt. Die Wärmeleitpaste stellt die Verbindung zwischen dem zu kühlenden Objekt und dem Kühlkörper her. Ohne dieses Hilfsmittel kann keine Kühlung zustande kommen.
Ja tun sie. Aber in einem völlig unkritischen Rahmen. Wer nicht hundert solcher Engstellen in sein System integriert brauch auch keine Angst zu haben. Die Durchflussmenge reicht bei eigentlich allen Pumpen auch in solchen Fällen noch hinreichend aus.
Im Zweifelsfall ja. Aber auch hier gilt: Wer sauber und ordentlich montiert brauch hinterher keine Leckage zu fürchten. In der Ruhe liegt die Kraft, also mit Ruhe montieren, überlegt handeln und sich so eine große Menge Ärger ersparen.
Hier ist saugende Montage zu empfehlen. Warme Luft steigt bekanntlich nach oben, was man mit saugenden Lüfter unterstützt. Auch wird bei einem Intern verbauten Radiator das Gehäuse mit gelüftet. Außerdem erzeugen saugende Lüfter kaum Körperschall, und senken so das Betriebsgeräusch der Wasserkühlung.
Nein, auf keinen Fall. Durch den unterschiedlichen Durchflusswiderstand der Komponenten kann nicht sichergestellt werden, dass Wasser gleichmäßig durch beide Kühlkörper strömt. Im schlimmsten Fall riskiert man so den Hitztod einer der Komponenten.
Hier gibt es keine feste Regel. Aufgrund der hohen Durchflussgeschwindigkeit des Kühlmittels herrscht überall im Kreislauf die selbe Wassertemperatur. Einzig die Postion des AB, der Pumpe und des Radiators sollte nach oben genannten Regeln gewählt werden.
Ja, wobei man sich an die „30cm Regel“ halten sollte, oder aber die Pumpe abschirmt.
Der ansaugende Stutzen ist der untere der beiden Anschlüsse.
Dazu eignet sich am besten ein T-Stück in Verbindung mit einem Plastik Stopfen. Der Plastik Stopfen wird zuerst durchbohrt. Dann bring man darin einen Temperaturfühler an, und dichtet das ganze mit Silikon ab. Hierbei ist zu beachten, dass man ein Säureresistentes Silikon verwendet. Zu empfehlen ist Aquariensilikon.
Es empfiehlt sich hier ein silikonfreies Autokühlfrostschutz für Alumotoren.
Einfach den Computer kippen und Wasser in den Ausgleichsbehälter gießen. Da die Pumpe nicht selbstsaugend ist, muss man das Wasser noch in den Schläuchen verteilen, und dann die Pumpe in Betrieb nehmen.
Nein. Bei sauberer Montage sollte kein Wasser aus den Verbindern austreten. Wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, der kann die Anschlüsse noch mit Teflonband umwickeln. Generell sollte man aber eine Wakü immer erst eine Zeit zur Beobachtung laufen lassen, d.h. man lässt nur die WaKü für 2 oder besser noch 3 Stunden laufen, ohne den Computer dabei einzuschalten, und kontrolliert dabei immer wieder, ob irgendwo im System Wasser austritt.
Bei allen im Wakü Bereich gängigen Pumpen ist von Hersteller nur stehende Montage vorgesehen. Es ist aber auch möglich die Pumpe hängend (also an z.B. an der Seitenwand des Gehäuses) zu verbauen.
Nein. In diesem Fall sollte ein Stück Schlauch abgeschnitten werden, da dieser durch die Montage am ersten Anschluss gequetscht wurde, und so beim 2. Anschluss höchst wahrscheinlich nicht mehr gut abdichten wird.
Ja. Man muss den Schlau erwärmen, z.B. mit einem Heißluftföhn, dann biegen und wieder erkalten lassen. Auf diese Weiße sind bei PUR-Schläuchen schon Biegeradien von weniger als 8cm zu Stande gekommen.
Am besten schneidet man den Schlauch mit einer Rasierklinge, oder einem Skalpell. Es ist dabei darauf zu achten, dass der Schnitt gerade wird, und den Schlauch sauber durchtrennt, da es sonnst innerhalb der Anschlüsse zu Undichtigkeiten kommen kann.
Nein. Ein solcher Spacer dient angeblich nur zum Schutz der Cpu bei unsachgemäßer Kühlermontage. Aber: Ein Spacer kann leicht verbogen sein, durch verrutschen oder verkanten und so elektrische Brücken schließen. Der Einsatz eines Spacers ist eine sehr umstrittene Angelegenheit. Auch handelt es sich nur um einen Marketinggag, die Behauptung aufzustellen, dass ein Spacer zu Temperaturverbesserungen auf dem Cpu Kern führt. Also: Lieber die Finger von solchen Dingen lassen.
Es gibt nicht nur Kupfer, sondern auch Silber oder Aluminium Spacer. Macht das irgendeinen Unterschied?
Nein. Der Spacer ist, wie der Name schon sagt, nur ein Abstandshalter, der auf dem Keramikteil der CPU aufliegt. Keramik ist aber ein sehr schlechter Wärmeleiter. Aus diesem Grund macht es keinen Sinn bei Spacern auf besonders gute Wärmeleitfähigkeit zu achten. Es handelt sich hierbei nur um einen Marketing Gag.
Ist die Arctic Silver II oder III aufgrund ihrer „groben“ Struktur schlechter für einen planen Kupferkühler geeignet als eine silikonhaltige Wärmeleitpaste?
Nein. Obwohl die silikonhaltigen WLPs, aufgrund ihrer einheitlichen Struktur, über bessere mechanische Eigenschaften und ein besseres Fließverhalten verfügen, sollte sie der Arctic Silver nicht vorgezogen werden, da diese im Gegenzug über eine wesentlich bessere Wärmeleitfähigkeit verfügt. Außerdem ist bis heute keine Beschädigung an einem Kühler bekannt geworden, die aufgrund der Verwendung von Arctic Silver entstand.






















