Teufel Concept F
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Teufel Concept F


Der Hörtest

Die imposante Größe des Concept F Basstreibers machte uns vor dem Hörtest natürlich sehr gespannt auf dessen Leistung. Vor allem jedoch interessierte uns, wie sich der mechanische Bandpass der Boxen auf den Ton auswirkt. Als direkten Vergleichspartner hatten wir ein Concept E auf dem Tisch stehen, welches unser Magazin schon einmal getestet hatte.
Natürlich verfügen wir nicht über ein Testlabor mit genauen Messinstrumenten zur Pegelfestigkeit und Frequenzgang, jedoch besitzen wir das, was eigentlich alle Nutzer haben: zwei audiophile Ohren. Denn kein Wohnraum ähnelt auch nur im Anflug den perfekten Bedingungen im Labor.
Um das System dennoch anwendungsbezogen testen zu können, kamen verschiedene DVD's und Test-Stücke zum Einsatz.
Hier eine kurze Liste der eingesetzten Medien:

Spielfilm-DVDs:

  • Die Bourne-Verschwörung
  • Das fünfte Element
  • Titan A.E.
  • Animusic 2
  • Star Wars Episode I

Test-Tracks:

  • Dolby-Surround Intros (City, Train, Egypt)
  • THX Intros
  • THX Bass Song
  • div. THX Basstests

Trotz der eher mäßigen Verarbeitung waren wir doch von der Soundqualität überrascht. Im Vergleich zu älteren Systemen konnte der Tonumfang entscheidend ausgeweitet werden, was nicht zuletzt durch die etwas größeren Mitteltöner und das mächtige Basschassis erzielt wird.
Vor allem der mit zwei Mitteltönern ausgestattete Centerlautsprecher kann die Tonqualität bei Kinofilmen stark verbessern, vor allem da die Stimmen immer aus dieser Box tönen. In kleinen Systemen kann hier sehr schnell das Volumen bei tieferen Stimmen wie den fiesen Aliens im fünften Element fehlen, oder der Subwoofer muss in so hohe Tongefilde aufsteigen, dass er sehr schnell und störend ortbar wird. Das Concept F kann hier recht gut mitspielen und ermöglicht einen störfreien Hörgenuss auch bei umherfliegenden Gewehrkugeln und schwebenden Autos.
Dank des Downfire-Prinzips kann der mächtige Tieftöner die Bassstöße auf die Luft und das Mauerwerk übertragen, bei entsprechenden Pegeln kann dann auch mal der Nachbar klingeln. Die Dynamik des Systems ist atemberaubend und für jedes gängige Wohn- oder Arbeitszimmer sehr viel mehr als ausreichend. Selbst in Testtracks mit Bassstößen hinunter bis 10 Hertz ist noch eine merkliche Vibration jenseits des hörbaren Bereichs zu vernehmen. Egal ob Titan A.E. oder die berüchtigten THX Bass Songs, der Tieftöner des Concept F spielt imposant auf und lässt Haare, Hose und den Glasschrank erzittern.
Aber nicht nur der Subwoofer spielt hier gut auf, sondern auch die Satelliten lassen ein ausgewogenes und pegelfestes Klangbild zu. Obwohl das verwendete Plastik in haptischer Hinsicht eher suboptimal daher kommt, können die Mittel- und Hochtöner jeden Song klar darstellen, ohne ein Knarzen oder hörbare Vibrationen wegen mangelnder Verarbeitungsqualität von sich zu geben.
Die mechanischen Bandpassfilter tun ihr übriges und machen das Gesamtklangbild ausgewogen und das System trotzdem preisgünstig.
Die Bedienung des Systems war stets sehr komfortabel, nur der Empfangsradius könnte zeitweilen etwas größer, bzw. die Diode in der Fernbedienung etwas leistungsstärker sein. An Lautstärkereserven fehlt es diesem System nie, bevor es an seine Grenzen stößt, klopft der Nachbar an oder der Partner mit dem Finger an die Schläfe.


 


  • Von: admin am 26.07.2011




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