Teufel Concept F
Sie befinden sich hier:  Startseite / Artikel / Hardware / Sound und Klang
Artikel (Tests)

Teufel Concept F


Die Fernbedienung

Die Fernbedienung

Die Fernbedienung des Concept F ist sehr umfangreich gestaltet und dennoch sehr flach gehalten. An den Seiten ist die Fernbedienung geriffelt und bietet so sicheren Halt in der Hand. Auch ist für den Betrieb eine Knopfzellenbatterie im Lieferumfang enthalten, für die Inbetriebnahme ist also alles vorhanden.
Das Reaktionsvermögen auf die Befehle der Fernbedienung ist einigermaßen gut, es muss jedoch eine direkte Sichtverbindung geben, sonst kommen die Signale nicht an. Besteht ein guter Empfang, so reagiert die Subwooferelektrik prompt und bei längerem Drücken einer Taste wird diese in schneller Reihenfolge oft gedrückt.
Schade ist, dass sich die Knöpfe aus Gummi auch einmal in Ihrer gedrückten Position verfangen und so ein ständiges Drücken verursachen. Zu Schreckmomenten kann es kommen, wenn dies (wie meist) unbemerkt beim Erhöhen der Lautstärke geschieht.
Die Beschriftung der einzelnen Tasten wurde mit der bei Fernbedienungen üblichen Art realisiert, eine Abriebfestigkeit kann zu einem gewissen Grad vorausgesetzt werden.
Das Layout der "CF 550 RC" ist klar gegliedert, es gibt vier Bereiche zur Anpassung von Funktionen des Concept F.

Der obere Teil der Fernbedienung

Im oberen silbernen Teil gibt es direkt eines der wichtigsten Bedienelemente: den Power-, oder wie es auch auf der Fernbedienung steht "ON"-Knopf. Wie im vorigen Kapitel beschrieben wurde, ist dies einer der am meisten genutzten Knöpfe. Rechts daneben gibt es gleich neben dem obligatorischen Teufel-Enblem den Reset-Trigger, welcher das System in den Auslieferungszustand zurücksetzt. Dies ist hin und wieder einmal nötig, wenn zu viele Einstellungen vorgenommen wurden die das Klangbild des Systems dann doch zu stark zum Schlechten hin verändert haben. Das ist erforderlich, da es nicht ersichtlich ist, welcher Pegel für jeden Kanal eingestellt ist, oder z.B. wie weit schon das Treble erhöht wurde. Ersichtlich ist nur, wann genau der Maximal-, bzw. Minimalwert erreicht wurde, da in diesem Moment die entsprechende LED am Subwoofer nicht mehr blinkt sondern permanent leuchtet. Der Standard- bzw. Mittelwert wird nicht visualisiert. Wenn also eine Funktion zu stark verstellt ist, genügt ein Druck auf "Reset" und schon ist alles im Auslieferungsstatus.
In der zweiten Reihe gesellen sich die einzelnen Knöpfe zum Umschalten der Audioquellen dazu. Hier gibt es auch für jede Quelle einen eigenen und keinen generellen "nächste Quelle"-Knopf, was die Übersichtlichkeit erheblich steigert. Auch für alle anderen Optionen gibt es je einen einzelnen Knopf.
Im unteren Teil des silbernen Bereichs treffen wir nun die Einstellungsknöpfe für die Satellitenpegel an. Links und rechts sind die Lautstärkeregler für die Sourroundboxen, in der Mitte wird der Pegel des Centers geregelt. Die Lautstärke der Frontlautsprecher kann leider nicht geregelt werden, so kommt es auch, dass bei der Up-Mix Funktion ein nicht ausreichender Pegel für die rückwärtigen Lautsprecher erzielt wird.

Der untere Teil der Fernbedienung

In der Mitte der Fernbedienung treffen wir manche der wichtigsten Regler an. Gleich im Zentrum und mit dem Daumen am Besten zu erreichen ist der Mute-Knopf, dieser lässt den Klangboliden erstummen. Anders als beim Concept E Magnum stellt sich das System hier komplett stumm, beim kleinen Bruder konnte man noch sehr sanfte Töne aus dem Subwoofer vernehmen, damit man nicht vergisst, dass das System nur stumm geschaltet und nicht deaktiviert war. Rechts und links gesellen sich die Balance-Regler hinzu, so kann man kleine Ungenauigkeiten beim Aufstellen des Systems ausmerzen, denn die Balance zwischen Rechts und Links kann angepasst werden. Oben und unten sind die wohl wichtigsten Regler der Fernbedienung, die Lautstärkeanpassung. Diese reagiert sehr angenehm und lässt so wie auch alle anderen Knöpfe ein langes Drücken und so ein wiederholtes Ausführen des Befehls zu. Die Geschwindigkeit der Lautstärke Zu- und Abnahme ist angemessen und entspricht auch der intuitiven Erfahrung des Anwenders. Ebenfalls in der Mitte der Fernbedienung gesellen sich die Druckknöpfe zur Anpassung von Treble und Bass. Diesen wurde jeweils einer zur Erhöhung und Verringerung spendiert, ein Scrollen durch Menüs ist nicht nötig.
Am unteren Ende der Fernbedienung sind nur noch selten genutzte Bereiche zu finden. Neben dem Umschalten zwischen 2.1 und 5.1-Betrieb kann hier noch der Pegel des Subwoofer geändert werden. Je nach Betriebsart und Anwendungsgebiet muss dieser hin und wieder einmal angepasst werden, was jedoch hauptsächlich vom Geschmack des Nutzers abhängt.
Was uns sehr positiv aufgefallen ist und was hier noch einmal hervorgehoben werden sollte, ist das stromlose Speichern der Pegeleinstellungen. Will man das Lautsprechersystem an einer Master/Slave Steckdosenleiste anschließen um Strom zu sparen, gibt es nun keine Probleme mehr mit den Einstellungen, da diese beibehalten werden.

Kabelsatz CF 550 W "Standard"

Leider ist dem Concept F in der Basisversion kein Kabelsatz beigelegt. Für 20EUR bietet Teufel jedoch einen kompletten Satz mit geeigneten Kabeln zum Anschluss des Systems an jede unterstützte Audioquelle und der Lautsprecher an. Im Paket enthalten sind:

  • 1 x 30m Lautsprecherkabel 0,75mm²
  • 3 x 2m Stereo-Cinchkabel
  • 3 x 0,1m Klinke-Cinch Y-Adapter
  • 1 x 2m Stereo-Klinkekabel

Mit dem Stereoklinkekabel lassen sich MP3-Player und Computer mit Stereoausgang (Laptops) an das Concept F anschließen. Mit der Up-Mix Funktion werden dann alle Lautsprecher des Systems angesprochen, obwohl nur ein Stereosignal anliegt. Hier gibt es jedoch einige Einschränkungen, die im Kapitel "Endstufe" weiter oben beschrieben werden. Die Stereo-Cinchkabel erlauben es, einen DVD Spieler mit integirertem 6-Kanal Pre-Out oder auch die "Decoderstation 3" von Teufel anzuschließen. Eines dieser Stereo-Cinchkabel kann man auch nutzen, um eine Stereoquelle anzuschließen, die über Cinchausgänge verfügt. Aber auch Quellen mit Klinkeausgang kann man hier anschließen: Vor allem Soundkarten in Computern mit Surroundfunktionen werden hier unterstützt, da Klinke-Cinch Weichen beigepackt sind. Diese werden am PC eingesteckt und an der Weiche werden dann die Stereo-Cinchkabel angeschlossen um diese am Anschlussfeld "DVD" des Concept F anzuschließen. So ist echter Surround Sound mit dem Concept F über einen PC möglich.

Besonderes Augenmerk möchten wir an dieser Stelle jedoch auf das mitgelieferte 0,75mm² Kabel richten. Schon im Review des Concept E Magnum (LINK) wiesen wir darauf hin, dass etwas dickere Kabel verwendet werden sollten. Die dem "CEM" beiliegenden Kabel hatten auch einen Querschnitt von 0,75mm², was jedoch im Vergleich mit den dem CF 550 W "Standard" beiliegenden einen deutlich hochwertigeren Eindruck macht. Die einzelnen Adern des älteren Kabels (im Foto schwarz) sind zwar nicht zahlenmäßig überlegen, jedoch sind diese weitaus dicker als die im Kabelset (hier rot). Das kann nicht nur Auswirkungen auf die Soundqualität haben, auch das Umgehen mit den Kabeln ist bei dickeren Adern anwendungsfreundlicher, da das Abisolieren so nicht sofort zu getrennten Adern führt. Auch müssen die Kabel nicht laufend neu abisoliert werden wenn man mal die Konfiguration ändert, da es doch schon einige Strapazen bedeutet, wenn man das Kabel in die Kabelklemmen des Systems einführt und wieder abzieht. Bei solch dünnen Adern gehen da auch mal einige Flöten. Kurios finden wir jedoch auch, dass Teufel beide im Foto zu sehende Kabel (schwarz und rot) als 0,75mm² Kabel verkauft, obwohl diese offensichtlich nicht dieselben sind. Zwar mag die Aderanzahl ähnlich sein, aber das ältere (schwarze) Kabel ist weitaus dicker.
Im direkten Vergleich sehen wir ein 4,0 mm² Lautsprecherkabel aus dem Elektronikfachhandel für 2,39 EUR/Meter. Diese Dicke ist das Maximum was in den Anschlussklemmen aufgenommen werden kann und dickere Kabel machen hier auch wenig Sinn. Dennoch würden wir dazu raten, etwas dickere Kabel als 0,75mm² zu erstehen, da man sonst nur Ärger mit solchen Litzen hat.

Verschiedene Kabeldicken
Nahaufnahme Lautsprecherkabel
Das Zubehör beim Kabelset

 


  • Von: admin am 26.07.2011




Bewerten
     



Bitte melden Sie sich zum Abgeben von Kommentaren bei uns an. Vielen Dank!

 

0,3878 sek. (45 queries)