Teufel Concept F
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Teufel Concept F


Der Subwoofer

Der Teufel Concept F Subwoofer

Der Subwoofer ist allein schon wegen der Größe und des Gewichtes (15 Kg) sehr imposant. Die Größe des Tiefenexperten kann mit einem Computer Midi-Tower verglichen werden, was unter einem Schreibtisch oder bei beengten Verhältnissen auch zu Problemen führen könnte. Größenzuwachs ist im Vergleich zum Concept E auf etwa 10% zu beziffern, was in Anbetracht der vergrößerten Membran und der weitaus umfangreicheren Elektronik ein gutes Ergebnis ist. Das Material des Subwoofers ist Holz und Plastik, die Titan/Anthrazit Farbgebung harmoniert genauso wie die Satelliten mit vielen HiFi-Geräten, weshalb dieses System auch im Wohnzimmer aufgestellt werden kann.
An der Front sieht man die Empfangs- und Anzeigeeinheit zur Steuerung der Verstärkerfunktionen. Die LED's leuchten bei entsprechender Aktivierung rot auf, allein die Power-LED ist bei ausgeschaltetem Verstärker rot, im Betrieb blau. Das anthrazitfarbene Element in der Mitte der Front ist aus Plastik gefertigt und beherbergt auch das wunderschön eingepasste Bassreflexrohr mit beidseitiger Trompetenöffnung. So werden Luftgeräusche bei starken Bässen minimiert, was wir in der Praxis auch bestätigen können. An der unteren Kante des Subwoofers findet sich wieder ein Teufel Logo, was das Antlitz der Front gut abschließt.
Aber nicht alles was wir an der Front finden konnten, gefiel uns auf Anhieb. Am Übergang zwischen Plastik und Holz ist ein nicht allzu kleiner Spalt zu sehen, in welchem sich sehr schnell Staub und Dreck sammeln kann. Da sich dieser Spalt nach Innen verjüngt, ist ein Säubern auch nur zu einem gewissen Maße möglich. Besser abschließende Elemente hätten uns auf jeden Fall besser gefallen.

Spaltmaß am Subwoofer
Anzeige der Endstufe am Subwoofer
Concept F Subwoofer

Richtet man nun den Blick auf die Rückseite, können die Anschlussoptionen bestaunt werden. Zunächst fällt aber der riesige Kühlkörper auf, dieser ist locker drei Mal so groß wie beim Concept E. Dies weist auf die stark gesteigerte Leistung der Endstufe hin, die hohe Pegel und somit das Erzittern der Wand des Nachbars erst möglich macht.
Die Versorgung mit 230V Wechselstrom ist durch ein fest integriertes, 2,5 Meter langes Kabel mit Euro-Stecker realisiert, eine Änderung gegenüber früheren Systemen. Einerseits hat das den Vorteil, dass der Stecker viel einfacher als Schuko-Stecker einzusetzen ist und das Kabel wegen des geringeren Querschnitts einfach zu verlegen ist. Jedoch kann bei Defekt des Leiters nur mit Öffnung des Subwoofers ein Ersatz eingebaut werden, hier hätte man auch ein Kabel mit abstöpselbarer Verbindung am Chassis einsetzen können. Der Übergang des Kabels in den Subwoofer ist jedoch ordentlich ausgeführt, ein Abscheuern und Abreißen ist ausgeschlossen. Auch fehlt hier eine Sicherung, die bei Bedarf ersetzt werden könnte, diese war noch bei anderen Systemen zu finden. Man kann aber davon ausgehen, dass eine sich selbst wiederherstellende Sicherung eingebaut ist. Der Netzschalter ist sehr gut eingebaut und lässt sich sehr leichtgängig betätigen.
Links unter dem Kühlkörper sind Warnhinweise zu sehen; das Gerät soll nicht Feuchtigkeit ausgesetzt werden und ein "QC-Pass" weist auf vorhandenes Qualitätsmanagement in der Produktion von Teufel Lautsprechern hin.

Das Stromkabel des Concept F
Concept F Subwoofer Hinterseite

Auf der rechten Seite des Hinterteils befinden sich die Anschlüsse für die Lautsprecherkabel, dieselben Klemmen wie sie auch an den Satellitenlautsprechern genutzt werden. Gleich darüber finden sich auch die Anschlussfelder für die Eingänge des Concept F, diese gab es in den Vorgängersystemen bisher nicht in der Anzahl, wie sie hier zu finden sind. Bei den Concept E, E Magnum und beim Concept G gab es bisher immer nur einen Eingang, ein Anschlussfeld mit sechs Cinch-Eingängen. Diese mussten mit einer 6-Kanal Soundkarte oder einem DVD-Player mit 6-Kanal Pre-Out befeuert werden. Auch ein alleiniger Anschluss der Fronteingänge, also dem Betrieb in Stereo ist hier möglich, jedoch gab es in dieser Anschlusstechnik immer wieder Irrungen und Wirrungen.
Das Concept F räumt hier kräftig auf: es gibt gleich drei verschiedene Anschlussarten, die auch noch parallel verwendet werden können, zwischen welchen auch noch per Fernbedienung entschieden wird. So können ein PC mit Stereo-Ausgabe (z.B. Laptop), ein DVD Spieler mit 6-Kanal Pre-Out oder eine PC-Soundkarte sowie eine Audioquelle mit Stereo-Cinch. Wie diese Eingänge im Einzelnen angesprochen und bedient werden, wird weiter unten beschrieben.

Der PC Eingang mit einem...
Die Quellen-Eingänge
Verstärkte...

Nun können wir uns die Unterseite des Subwoofers ansehen, hier ist der 250mm große Basstreiber gut zu betrachten. Das sehr gut gearbeitete Tontreiberchassis ist aus einer Cellulose-Membran gefertigt und verheißt kräftige Bassstöße. Die starke Gummilippe am Rand des Chassis macht große Amplituden möglich und somit auch hohe Musikpegel mit kräftigem Hub. Die Oberflächenbeschaffenheit ist sehr glatt und luftdicht, so werden die durch den Treibermagneten hervorgerufenen Schwingungssignale mit hoher Effizienz auf die Luft in Form von mechanischen Schwingungen übertragen.
Die Konstruktion des Subwoofers in "Downfire"-Form erlaubt es, einiges der Energie des Basses auch in Körperschall umzuwandeln. Körperschall wird, anders als normaler Schall nicht über Luft übertragen, sondern durch feste Gegenstände. So können dann auch der Glasschrank im Wohnzimmer und das Zwerchfell des Nachbarn mitschwingen. Doch das Wichtigste in dieser Bauform ist es, dass der Tieftöner vom Boden so stark wie möglich mechanisch entkoppelt ist.
Gleich neben dem mächtigen Basstreiber finden wir die Stützen des 15Kg schweren Zentrums des Concept F. Mit Spikes kann das Gehäuse gut entkoppelt werden, mit Metallspitzen sogar noch besser, da sich diese auf lange Sicht nicht so stark abnutzen als wenn sie nur aus Plastik sind. Bei den Spikes des Concept F hat man sogar noch die Möglichkeit, diese durch etwas daran schrauben auszufahren oder wieder kürzer zu machen. Dadurch kann ein kippel-fester Stand gewährleistet werden. Auf den Bildern kann man die beiden verschiedenen Maximalpositionen der Spikes sehen.

Das Tieftonchassis
Das Tieftonchassis

 


  • Von: admin am 26.07.2011




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